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Unsere langjährige Erfahrung zeichnet uns aus. Seit 1974 sind wir Teil des internationalen Netzwerks der HA-Gruppe mit heute rund 1.800 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit.

Wie alles begann...

1905 gründete Albert Stahn, ein begnadeter Erfinder, in Hannover die Albertuswerke GmbH. Gemeinsam riefen Wilhelm und Karl Hüttenes 1912 die Gebrüder Hüttenes o.H. ins Leben. Aus ihrem Zusammenschluss geht am 1. Januar 1970 die Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH hervor. Dem vereinigten Unternehmen gelingt es, sich als Komplettanbieter für alle gängigen Kernherstellungsverfahren zu positionieren und den technologischen Vorsprung im globalen Wettbewerb zu sichern. Früh investierte man in Laboratorien, in denen neue Produkte entwickelt und bestehende immer weiter verbessert wurden.

1974 bekommen die Gießereien weltweit einen kompetenten Partner in Sachen innovative Speisertechnik: Die Chemex GmbH wird gegründet. 44 Jahre später wird sie zur Chemex Foundry Solutions GmbH, dem globalen Technologieführer im Bereich Speiser.

Die Gründung der Chemex GmbH geht gleichzeitig mit der Übernahme eines Speiserherstellers in Delligsen einher, der eine ortsansässige Stahlgießerei in Delligsen mit Speisern versorgt. Seit der Gründung agiert Chemex als Tochtergesellschaft von HA.

Die 1990er

Zu Beginn gab es neben dem Werk in Delligsen mit Düsseldorf und Albringhausen noch zwei weitere Chemex-Produktionsstätten.

1994 wird H.A. Kovochem in Mnisek, Tschechien gegründet. Das Unternehmen agiert zunächst als Tochtergesellschaft von HA. Der Grund hierfür ist die Aufnahme von Slurry-Speisern ins Portfolio der HA Gruppe, die ausschließlich in Mnisek hergestellt werden.

1996 wird H.A. Kovochem dann als 100 %-ige Tochtergesellschaft in die Chemex GmbH integriert, womit nun das gesamte Speiserportfolio der HA Gruppe durch Chemex vertrieben wird.

Die 2000er

Im Jahr 2004 werden nahezu alle Kunden, die bisher mit Wasserglas-Speisern beliefert werden, auf modernere Cold-Box-Speiser mit hoher Maßhaltigkeit und Lagerfägigkeit umgestellt. Die Cold-Box-Speiser werden größtenteils in Delligsen gefertigt. 2005 wird das Werk in Albringhausen geschlossen und die restliche Produktion auf die Werke in Delligsen (Cold-Box-Speiser) und H.A. Kovochem (Wasserglas-Speiser) verteilt. Im Jahr 2008 kommt es zu einem Brand im Hauptwerk der Chemex, in Delligsen. Der Wiederaufbau des Hauptwerks dauert bis ins Jahr 2010. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Cold-Box-Speiser wieder in Delligsen gefertigt.

Bereits ein Jahr später produziert Chemex so viele Speiser wie nie zuvor. Dieser Erfolg ist zurückzuführen auf intensive Investitionen in moderne Anlagen und Produktionstechnologien. Der Startschuss für den stetig wachsenden Ausbau des Produktions- und Innovationsstandorts Delligsen ist erfolgt.

Die neuere Geschichte

Im Jahr 2018 wird die Chemex GmbH offiziell in Chemex Foundry Solutions GmbH umbenannt und fusioniert mit der Eurokern Gießereitechnik GmbH, einer weiteren Tochtergesellschaft von Hüttenes-Albertus.

Seit 2021 wird der Ausbau des Speiserstandorts Delligsen weiter vorangetrieben: Das Projekt zur eigenen Herstellung von Kernhüllepartikeln (KHP's) wird nach Delligsen verlagert, wo das Verfahren vom Forschungsstadium bis zur Serienreife weiterentwickelt wird.

Zukunft

Ab 2022 soll die Verwaltung in einen modernen Neubau, welcher aktuell auf dem bisherigen Werksgelände errichtet wird, umziehen. Gleichzeitig soll zusätzlicher Lagerraum für die Produktion geschaffen werden. Die bisherigen Lagerflächen können zum Teil umfunktioniert und für neue Projekte wie die Herstellung der KHP's genutzt werden. Auf diese Weise entwickelt sich der Standort Delligsen weiter zum modernsten Speiserherstellungszentrum weltweit.